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Apr29
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Immer mehr nutzen heute die sogenannten Fitness-Tracker. Sie liegen voll im Trend. Dies sind zum Beispiel Gesundheits-Apps per Smartphone, Schrittzähler, Computeruhren oder Fitnessarmbänder – getragen wie Schmuck. Die Technik und Vernetzung macht es möglich, diverse Werte zu analysieren, so dass Du binnen Sekunden oder gar auf einen Blick Auswertungen zu diversesten Körperdaten erhältst. Sind diese stimmig, realistisch und korrekt? Fakten, die kaum in Frage gestellt werden, da es "in" ist ein solches Teil zu nutzen bzw. zu tragen.

Ein riesiger Markt ist in den letzten Jahren daraus entstanden. Mittlerweile gibt es viele Hersteller und unzählige Varianten. Begriffe wie Smartband, Activity Tracker und Fitnessarmband sorgen für Verwirrung. Vielmals entscheidet das Design.

Gesunderhaltung durch gesünder leben, mehr bewegen - stand anfangs im Mittelpunkt. Doch wohin führt diese Reise? Wie lange nutzt man das neue Teil? Ist es von Dauer oder beginnt sich der Reiz am Neuen bereits nach 3 Monaten zu relativieren oder landet es irgendwann in der Schublade? Kann man ohne Selbst-Vermessung überhaupt noch bewußt Sport treiben? Mit Spaß und Freude?

Der Trend geht inzwischen über die Gesundheits-Apps hinaus. Der gesamte Alltag wird gemessen. Mit den digitalen Hilfsmitteln werden neben den Analysen des Körpers, Zahlen und Daten des Alltags gesammelt. Im Büro, wie viele Emails wurden gelesen oder wie viele Tastenanschläge geschafft? In der Freizeit, wie ist die Stimmung oder was wurde alles unternommen, wann, welche Mahlzeiten eingenommmen und wie viel bzw. was wurde getrunken?

Einem digitalem Tagebuch mit Fakten zum Vergleichen ähnlich.

Im Einzelnen betrachtet sicher wertvolle Informationen, doch in Summe und permanent konsumiert kommt mir das Ganze stressig und anormal vor. „The big brother is watching you“ George Orwell läßt grüßen – nur mit dem Unterschied, das man sich das selbst antut.

Fremdbestimmung durch Kontrolle kontravers zu Eigenverantwortung mittels Wahrnehmung.

Man begibt sich in einen erweiterten, selbst auferlegten Zwang, um sich selbst etwas zu beweisen. Macht das wirklich Sinn? Reicht es nicht ohnehin, was man täglich zu leisten hat bzw. was von einem erwartet wird? Kommt man überhaupt noch dazu NEBEN der Fremdanalyse seinen Körper zu spüren? Zu spüren, wann es genug ist oder sich die Grenze zum Schmerz abzeichnet? Sich mit Freude und Spaß zu bewegen und bewußt zu genießen, ohne Controlling? Ist das noch möglich? Was hältst Du persönlich davon?

Checkst Du nur oder spürst Du schon?
 

2 Hochleistungssportler kommen zu Wort:

„Alles technische Werk bringt am Ende nicht viel, denn man muss ja selber ins Ziel kommen. Wer beim Ironman nur auf seine Zeiten schaut oder wie schnell er in die Pedale tritt, gewinnt nicht. Denn es kommen noch so viele äußere Faktoren hinzu: Ernährung, Witterung und die Konkurrenz, die man nicht beeinflussen kann. Das Wichtigste ist, in sich selber reinzuhören und dann das Beste draus zu machen." (Roth-Champion Nils Frommold)


"Wenn ich mich beim Sport unterhalten kann, dann habe ich einen Puls bis 160. Wenn ich nicht mehr reden will, dann liege ich bei 170 und wenn ich nicht mehr reden kann, dann bin ich über 180." (Benedikt Schilling)
 

Job und Alltag sind oft schon anstrengend genug, vollgepackt mit Terminen, Berechnungen, Uhrzeiten und Listen. Viele wollen danach beim Sport abschalten, statt sich mit Laktatwerten, Herzfrequenzen, Distanzen und Tabellen zu beschäftigen. Die andere Seite argumentiert indes, nur mit genauer Kalkulation werde man schneller und ambitionierter Sport sei ohne genaue Analyse der erbrachten Leistungen nicht möglich.“ Quelle http://www.br.de

Zum Schluß mein Tipp des Tages:

Wasser ist Leben  =  Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel!!!

Deshalb nutze die Kraft dieses wertvollen NASS:

  • Trinke täglich schluckweise stilles Wasser
  • Trinke ein reines leichtes Wasser ( ideal ist ein Mikro-Siemens-Wert um 20µs )

  • Berechne Deinen idealen Wasserbedarf  35ml je kg Deines Körpergewichtes
  • Du darfst darüber hinaus alles trinken und genießen, wenn Du diese Menge täglich getrunken hast

  • Trinke die größte Menge davon bis 18 Uhr
  • Trinke nicht zu kalt
  • Behalte das Wasser für einen kurzen Moment im Mund, damit der Körper es richtig verwerten kann


Themen, die bewegen + fordern - wenn Du mehr an Details wissen möchtest, so nimm bitte Kontakt zu mir auf,
energiereiche Grüße

Sabine 

Tags (Suchwörter): Analyse, Wasser, Körpergefühl, Gesundheit
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